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Gefragt ist Mitmenschlichkeit

Berliner Morgenpost, Leserbrief, Politik, 7. Juni 2004

Zum Artikel: "Obdachlose unerwünscht" vom 28. Mai

Den Gegnerinnen und Gegnern des Vorhabens der Jenny-de-la-Torre-Stiftung sei ins Stammbuch geschrieben, dass sie eher stolz auf diese Stiftung und ihr Vorhaben sein sollten, in der Pflugstraße 12 Berlins erstes Haus für die umfassende ambulante Betreuung von Obdachlosen einzurichten, statt sich mit beleidigendem Vokabular und kleinbürgerlichem Egoismus dagegenzustellen. Es ist schon Schande genug, dass diese sich selbst aufopfernde Obdachlosenärztin und ihr Team ihr Domizil im Ostbahnhof im vergangenen Jahr verlassen mussten. Nun muss sie die volle Unterstützung bekommen, um dieses erste Obdachlosenhaus mit Arztpraxis, Suppenküche sowie sozialer und psychologischer Beratungsstelle so schnell als möglich zu eröffnen und zukünftig nicht allein zu lassen.

Wolfgang Krüger, Bezirksverordneter (PDS), Berlin-Kreuzberg

Link: http://www.mopodoku.de/archiv2004/040607/politik/story682678.html



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